Allgemeines


Was ist ein "Smart Meter"?

Ein „Smart Meter“, auch intelligentes Messgerät genannt, dient primär zur Messung und Speicherung des Energieverbrauches. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen mechanischen Ferrariszähler, welcher nur den Energieverbrauch registrieren kann, verfügt ein Smart Meter über eine Reihe neuer Funktionen auf Basis von geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen (z. B. umfangreiche Displayanzeige, Fernschaltfunktion, Erfassung von Qualitätsparametern udgl.) und über eine aktive Kommunikationsanbindung, über die einmal täglich der im Zähler gespeicherte Tagesverbrauchswert zur Zentrale des Netzbetreibers übermittelt wird. Smart Meter müssen den Energieverbrauch aufgrund der gesetzlichen Vorgaben alle 15 Minuten im Zähler speichern (Speicherdauer: 60 Tage). Eine Auslesung und Verwendung von Viertelstundenwerten durch den Netzbetreiber ist nur bei ausdrücklicher Zustimmung des/der Kunden/in oder zur Erfüllung von Pflichten aus einem vom/von Kunden/innen gewählten, auf Viertelstundenwerten basierenden Liefervertrag, zulässig.


Wann bekommt man einen intelligenten Stromzähler? Wie ist der Ablauf?

Bis Ende 2019 müssen aufgrund der Intelligenten Messgeräte-Einführungsverordnung (IME-VO) in Österreich 95 % der Zählpunkte mit einem intelligenten Stromzähler ausgerüstet sein. Die Umstellung auf intelligente Stromzähler richtet sich nach technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Elektronische Stromzähler (welche die Anforderungen der Intelligenten Messgeräte-Einführungsverordnung prinzipiell erfüllen können) werden aufgrund von organisatorischen und technischen Abläufen regionsweise eingebaut. Parallel dazu wird die Datenübertragungsinfrastruktur errichtet.

Es kann vorkommen, dass vom Netzbetreiber zwar bereits ein elektronischer Zähler, welcher die Anforderungen der Intelligenten Messgeräte-Einführungsverordnung prinzipiell erfüllen kann, in der Kundenanlage montiert wurde, dieser aber noch nicht mit der Datenmanagementzentrale kommunizieren kann. Grund dafür sind fehlende Datenübertragungsstrecken. In diesem Fall kann der Funktionsumfang eines intelligenten Messgerätes noch nicht genutzt werden. Es handelt sich vorerst nur um einen bloßen elektronischen Zähler – und um keinen intelligenten Stromzähler.

Die vorgezogene Montage eines intelligenten Stromzählers auf Kundenwunsch ist nicht möglich.

Vor der Umstellung auf ein intelligentes Messgerät wird der/die Kunde/in zeitgerecht schriftlich über die Rahmenbedingungen informiert. Ein allfälliger Opt-Out-Wunsch (siehe Rubrik „Recht“ ) kann ab diesem Zeitpunkt bekannt gegeben werden.

Wir verwenden Cookies, um unsere Website für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Mit der weiteren Nutzung der Seite stimmen Sie dem zu.
Mehr Informationen.

x