Allgemeines


Was ist ein "Smart Meter"?

Ein „Smart Meter“, auch intelligentes Messgerät genannt, ist ein elektronisches Messgerät welches primär zur Messung und Speicherung des Energieverbrauches dient. Smart Meter müssen den Energieverbrauch aufgrund der gesetzlichen Vorgaben alle 15 Minuten im Zähler speichern (Speicherdauer: 60 Tage). Im Gegensatz zu einem herkömmlichen mechanischen Ferrariszähler, welcher nur den Energieverbrauch registrieren kann, verfügt ein Smart Meter über eine Reihe neuer Funktionen auf Basis von geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen (z. B. umfangreiche Displayanzeige, Fernschaltfunktion, Erfassung von Qualitätsparametern udgl.). Sobald das Messgerät über eine aktive Kommunikationsanbindung zur Datenmanagementzentrale des Netzbetreibers verfügt, werden einmal täglich die im Zähler gespeicherten Tagesverbrauchswerte zur Zentrale des Netzbetreibers übermittelt. Eine Auslesung und Verwendung der im Zähler gespeicherten Viertelstundenwerte durch den Netzbetreiber ist nur bei ausdrücklicher Zustimmung des/der Kunden/in oder zur Erfüllung von Pflichten aus einem vom/von Kunden/innen gewählten, auf Viertelstundenwerten basierenden Liefervertrag, zulässig.


Wann bekommt man einen intelligenten Stromzähler? Wie ist der Ablauf?

Bis Ende 2020 müssen aufgrund der Intelligenten Messgeräte-Einführungsverordnung (IME-VO Novelle 2017) in Österreich 80 % der Zählpunkte mit einem intelligenten Stromzähler ausgerüstet sein (bis Ende 2022 mindestens 95 %). Die Umstellung auf intelligente Stromzähler richtet sich nach technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Elektronische Stromzähler werden aufgrund von organisatorischen und technischen Abläufen nach entsprechender schriftlicher Vorankündigung regionsweise eingebaut. Parallel dazu wird die Datenübertragungsinfrastruktur errichtet.

Es kann vorkommen, dass vom Netzbetreiber zwar bereits ein elektronischer Zähler, welcher die Anforderungen der Intelligenten Messgeräte-Anforderungsverordnung (IMA-VO) erfüllen kann, in der Kundenanlage montiert wurde, dieser aber noch nicht mit der Datenmanagementzentrale kommunizieren kann. Grund dafür sind fehlende Datenübertragungsstrecken. In diesem Fall kann der Funktionsumfang eines intelligenten Messgerätes noch nicht vollständig genutzt werden.

Vor der Herstellung der Kommunikationsanbindung bzw. vor Umstellung auf ein intelligentes Messsystem wird der/die Kunde/in zeitgerecht schriftlich über den Termin der Umstellung und die Rahmenbedingungen informiert. Nach der Umstellung kann der Funktionsumfang eines intelligenten Messgeräts vollständig in Anspruch genommen werden (siehe Kundennutzen).

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